Sachsentarif und Schülerticket sollen ÖPNV attraktiver und einfach machen

Landespolitik

MRB im Bahnhof Burgstädt

Am 1. Februar hat der Sächsische Landtag mit einem Antrag von SPD und CDU den sogenannten Sachsentarif im ÖPNV auf den Weg gebracht. Demnach soll es zukünftig ein einfaches, transparentes und sachsenweites Tarifsystem geben. In einer Rede vor dem Landtag hat der Döbelner Landtagsabgeordnete Henning Homann die Bedeutung für die Region Döbeln hervorgehoben.

„Mobilität ist gerade für uns in Mittelsachsen von immenser Bedeutung. Der ÖPNV ist unabdingbar für alle Generationen und damit öffentliche Daseinsvorsorge. Der Weg für junge Menschen in die Schule, für ältere in die Städte oder zum Arzt, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Arbeitsort oder für Touristen, die Sachsen auch außerhalb der großen Städte entdecken wollen, muss auch ohne Auto möglich sein. Das gilt für die rein organisatorischen Voraussetzungen, also ein gutes Streckennetz von Bus und Bahn, aber eben auch für ein nutzerfreundliches Tarifsystem. Mit dem Sachsentarif und dem Bildungsticket machen wir einen großen Schritt in die richtige Richtung,“ erklärt Henning Homann, der sich bereits seit vielen Jahren für Verbesserungen im ÖPNV einsetzt.

Eine besondere Dringlichkeit bestehe in der Region Döbeln, da sie in der Schnittstelle zwischen den drei Verkehrsverbünden VVO, VMS und MDV liegt. „Besonders die Bürgerinnen und Bürger in der Region Döbeln kennen die Schnittstellenprobleme zwischen den Verkehrsverbünden und den Tarifdschungel, der nur schwer zu durchsteigen ist. Menschen dürfen aber weder am Ticketautomaten, noch an der Bahnsteigkante scheitern. Wir stellen mit dem Sachsentarif endlich die Weichen für ein klares, einfaches und einheitliches Tarifsystem im Freistaat“, so Homann. Bis der Sachsentarif Realität werde, würde es allerdings noch eine gewisse Zeit dauern, mahnt Homann zur Geduld. Die komplizierten Tarifsysteme der fünf Verkehrsverbünde müssten erst harmonisiert werden.

Gleichzeitig freut sich Homann über einen zweiten Erfolg. „Das Bildungsticket kommt noch in dieser Legislatur, darauf haben sich die Koalitionsspitzen geeinigt. Mit dem preisgünstigen Bildungsticket entlastet der Freistaat Familien mit schulpflichtigen Kindern, von der Grundschule bis zur Berufsausbildung“, so Homann über die Ziele des Bildungstickets. Der SPD-Politiker bezeichnete die Pläne als gemeinsamen Erfolg von Eltern, Schülern und der SPD, die dieses seit vielen Jahren fordern.

Im Dezember 2015 hatte Homann ein Positionspapier „Perspektiven des öffentlichen Personennahverkehrs in Mittelsachsen“ vorgelegt, dass er gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern entwickelt hatte. Ein einheitliches Tarifsystem und ein Bildungsticket waren darin zentrale Forderungen.

„Wir werden jetzt die Umsetzung der im Abschlussbericht festgehaltenen und durch die Regierungserklärungen angekündigten Ziele begleiten, damit die Verbesserungen und damit ein attraktiver ÖPNV, der die Mobilität in Mittelsachsen stärkt, schnell Realität werden“, so Homann abschließend.

 

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