Henning Homann bleibt SPD-Kreisvorsitzender

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Kreisparteitag unterstützt längeres gemeinsames Lernen
 
Der Döbelner Landtagsabgeordnete Henning Homann wurde auf dem Kreisparteitag der SPD Mittelsachsen am vergangenen Samstag in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Rund 92 Prozent der 48 anwesenden Delegierten stimmten für den 38-jährigen. „Ich freue mich über das sehr gute Ergebnis. Es bestätigt meine Arbeit für die Region. Wir sind als SPD eine wichtige politische Kraft in Mittelsachsen“, sagte Henning Homann nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses.
 
Zu seinen Stellvertretern wurden Kay Dramert aus Hainichen und Christel Embacher aus Freiberg gewählt. Embacher ersetzt die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz aus Freiberg, die nicht erneut für den SPD-Kreisvorstand kandidiert hatte. Den Vorstand ergänzen Daniel Rubes (Freiberg) als Schatzmeister, Torsten Boin (Ostrau) als Schriftführer sowie die Beisitzer Gert Dombdera, Alexander Geißler (beide Freiberg), Annemarie Jach (Frankenberg), Mario Lorenz (Claußnitz), Sylvio Wyschkon, Christian Schier (beide Großschirma), Steve Sarfert (Mühlau) und der Augustusburger Bürgermeister Dirk Neubauer.

Inhaltlich bereiteten sich die SPD-Mitglieder auf die anstehenden Kommunal- und Europawahlen im nächsten Jahr vor. „Die SPD im Kreistag benennt immer wieder die drängenden Probleme, unterbreitet konkrete Lösungsvorschläge und wird dafür von den Konservativen abgekanzelt. Jahre später fällt den Konservativen dann auf, dass wir mit unseren Anträgen recht hatten“, ärgert sich Homann. Als Beispiele nennt Homann die SPD-Vorschläge für eine bessere Koordinierung des Breitbandausbaus durch den Landkreis, für eine einheitliche mittelsächsische Wirtschaftsförderstrategie oder für die gerechte Verteilung von Geflüchteten zwischen den Kommunen im Landkreis. „Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass wir als SPD im Landkreis so stark werden, dass wir unsere Ideen aus eigener Kraft umsetzen und nicht mehr blockiert werden können“, ruft Homann seine Partei auf. „Der Landkreis habe ein großes Potenzial. Daraus wollen wir mehr machen.“


Am Nachmittag beschloss der Parteitag außerdem einstimmig, den Volksantrag für längeres gemeinsames Lernen zu unterstützen. „Es ist falsch, die Schüler bereits nach der 4. Klasse zu trennen. Wir wollen deshalb längeres gemeinsames Lernen ermöglichen und dies im Schulgesetz verankern. Voraussetzung ist, dass Lehrer, Eltern und Schüler vor Ort das wollen,“ erläutert Homann den Vorschlag des Bündnisses „Gemeinschaftsschule Sachsen – Länger gemeinsam lernen“ , das in den kommenden Wochen in Sachsen 100.000 Unterschriften sammeln möchte, um den Antrag im Landtag stellen zu können. „Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen sprechen sich für längeres gemeinsames Lernen aus. Gemeinsam im Bündnis mit anderen Parteien, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden und Wissenschaftlern wollen wir als SPD diese Mehrheit nutzen,“ so Homann abschließend.

Weitere Informationen: https://www.gemeinschaftsschule-in-sachsen.de/


 

 

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