Lohndiskriminierung beseitigen – gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Bundespolitik

Zum Equal Pay Day am 21.03.2014 erklärt die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz:

„Bis zum 21. März 2014 hätten Frauen 57 Arbeitstage länger arbeiten müssen, um den gleichen Lohn zu bekommen, den ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember 2013 verdient hatten. Nach wie vor verdienen Frauen selbst bei gleicher Tätigkeit deutlich weniger als Männer. Bundesweit beträgt die Differenz durchschnittlich weiterhin 22 Prozent, damit gehört Deutschland zu den Schlusslichtern in Europa“, so die Bundestagsabgeordnete.
„Auch wenn der Lohnunterschied im Freistaat Sachsen mit etwa 10 Prozent geringer ausfällt, so ist die Beschäftigungssituation von Frauen meist deutlich prekärer. 85,6 % der Arbeitnehmer, die in Mittelsachsen nur Teilzeit beschäftigt sind, sind Frauen. Von den fast 18.000 geringfügig beschäftigten Mittelsachsen sind 59,9 Prozent Frauen. Sowohl die Verdienstunterschiede als auch die überdurchschnittliche Benachteiligung durch Teilzeit und geringfügige Beschäftigung sind erschreckend. Es ist hier zwingend notwendig, Verbesserungen zu erreichen, denn ein geringerer Verdienst, Teilzeit und Minijobs haben auch gravierende Auswirkungen auf die spätere Rentenhöhe“, erklärt Simone Raatz.

„Von alleine ändert sich gar nichts. Letztlich kann die Lohndiskriminierung nur durch ein Gesetz beseitigt werden, damit Frauen für ihre Arbeit den Lohn bekommen, den sie verdienen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben dies im Koalitionsvertrag verankert und setzen uns nun mit aller Kraft für eine zügige Umsetzung ein“, betont Simone Raatz abschließend.
 

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