Raatz: Drei mittelsächsische Projekte mit Priorität im neuen Bundesverkehrswegeplan

Bundespolitik


Dr. Simone Raatz (MdB)

Der im März in Berlin vorgestellte Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) enthält alle bis 2030 geplanten Infrastrukturmaßnahmen (Straße, Schiene, Wasserstraße) des Bundes.

"Leider sieht der Bund bei der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig keinen vordringlichen Bedarf. Hier muss nachjustiert werden.", meint die Freiberger Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz.

Für drei mittelsächsische Projekte existiert vordringlicher Bedarf:

  • B101 mit der Ortsumgehung um Freiberg mit einem Investitionsvolumen von 101 Mio. Euro 
  • Ausbau der Ortsumgehung Oederan mit 23,8 Mio Euro 
  • B169 an der Autobahnanschlussstelle Döbeln-Nord in Richtung Landkreisgrenze mit 29,6 Mio. Euro.

Nach wie vor wird am 2. Bauabschnitt der B173 - Ortsumgehung Flöha festgehalten.

Schlecht sieht es allerdings für die Ortsumgehungen B169 in Greifendorf, B101 Brand-Erbisdorf sowie B175 Rochlitz aus. Auch der Ausbau der B101 Großvoigtsberg-Siebenlehn und die B101 Freiberg-Brand-Erbisdorf haben nur geringe Ausbauchancen. Diese werden als „weiterer Bedarf“ kategorisiert und werden somit bis 2030 zwar geplant, aber nicht gebaut.

"Allerdings ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen.", ergänzt Simone Raatz. "Der Entwurf des Plans wird nun in den Gremien beraten und Änderungen sind möglich. So gibt es auch für Bürgerinnen und Bürger eine Möglichkeit, sich einzubringen. Über das Projektinformationssystem können alle Projekte des Plans eingesehen und Stellungnahmen abgegeben werden."

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 kann auch im Freiberger Bürgerbüro eingesehen werden.

 

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