SPD Mittelsachsen verurteilt die Angriffe auf die geplante Asylunterkunft in Lunzenau

Veröffentlicht am 31.07.2015 in Kommunales

Zu den Angriffen auf die geplante Asylunterkunft in Lunzenau erklären
Henning Homann, Kreisvorsitzender der SPD Mittelsachsen und Stv. Fraktionsvorsitzender der SPD im Sächsischen Landtag sowie
Oliver Bork, Lunzenauer Kreisvorstandsmitglied und Stv. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mittelsachsen-West:

Die mittelsächsische SPD zeigt sich erschüttert von den Angriffen auf die geplante Asylunterkunft in Lunzenau. Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch alle Wasserhähne im Mehrfamilienhaus in der Schillerstraße geöffnet und so das gesamte Haus unter Wasser gesetzt. In der vergangenen Nacht folgte ein Brandanschlag auf das Grundstück der Unterkunft.

„Ich verurteile die Angriffe auf das Schärfste! Gewalt ist kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Wer auf dem Grundstück einer Asylsuchendenunterkunft Feuer legt, nimmt auch in Kauf, dass das ganze Haus abbrennt. Ich erwarte, dass die Polizei jetzt entschieden handelt, um die Täter zu ermitteln“, erklärt SPD-Kreischef Henning Homann. „Es ist für mich allerdings auch ein stückweit fragwürdig warum das Grundstück trotz des kurz zuvor verübten ersten Anschlages nicht besonders bewacht wurde und eine solche Tat wenige Tage später passieren kann“, drückt Homann sein Unverständnis aus. Mit Blick auf Sachsen ergänzt der Sozialdemokrat: „Sachsen erlebt eine beispiellose Serie von Anschlägen und Übergriffen. Jeden Tag kommen neue Verletzte oder Sachbeschädigungen hinzu. Das muss aufhören. Das verlangt ein entschiedeneres Vorgehen der Sicherheitsbehörden, aber auch ein klares Zeichen der Gesellschaft."

„Es ist unfassbar, dass in meiner Heimatstadt ein solcher Akt der Herzlosigkeit passiert. Die zuständigen Behörden haben endlich dafür Sorge zu tragen, dass so etwas nicht noch einmal passiert“, äußert sich das Lunzenauer SPD-Kreisvorstandsmitgleid Oliver Bork schockiert. „Durch solche Ereignisse wird das Image Lunzenaus von einer kleinen Minderheit massiv beschädigt. Ich fordere alle Lunzenauer auf am 20. August 2015 um 19.00 Uhr in die Kirche zum Informationsabend des Landratsamtes und der Stadt zu kommen. Ich hoffe, dass dort einige Vorurteile und Sorgen aus der Welt geschafft werden können“, so Bork weiter.

„Wir müssen das Problem beim Namen nennen: Es heißt Rassismus. Dem müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen“, appelliert der Lunzenauer abschließend.

 

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